GRI Standards

Über Nachhaltigkeit professionell berichten

Die Uelzena-Gruppe nutzt bei ihrer Berichterstattung das weltweit bekannte Regelwerk der GRI-Richtlinien. 2017 erfolgte die Umstellung von G4 auf die aktuelle Version „GRI Standards“.

Vor vier Jahren begann die Uelzena-Gruppe mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Unternehmensführung hat sich bewusst dafür entschieden, ihre Berichte an den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) auszurichten. Denn durch konkrete Kriterien wird Nachhaltigkeit für Unternehmen erst managementtauglich. Die einheitlichen Kriterien machen die Leistungen von Unternehmen zudem vergleichbar – und damit für interessierte Stakeholder transparent.

Es gibt zwar Alternativen zu GRI, aber kein Standard wird weltweit so viel genutzt wie die GRI-Richtlinien. Für die Uelzena-Gruppe ist das ein entscheidender Vorteil. Denn unsere Kunden sind vor allem international aufgestellte Konzerne aus der Lebensmittelindustrie. Zum guten Ruf der GRI trägt auch bei, dass an ihrem Aufbau das renommierte Umweltprogramm der Vereinten Nationen beteiligt war.

Aktuelle Version: aus G4 wird GRI Standards

Seit ihrer Entstehung wurden die GRI-Richtlinien immer wieder überarbeitet. Die Weiterentwicklung zur aktuellen Version GRI Standards ist aber kein Bruch mit der vorangegangenen G4-Version. Vieles bleibt beim Alten:

  • Es gelten weiterhin die zentralen Grundsätze zur Berichterstattung.
  • Unternehmen sollen sich auf wesentliche Themen fokussieren, die sie per Materialitätsanalyse finden.
  • Die Managementansätze bleiben das zentrale und strukturierende Element der Berichterstattung.
  • Die Zusatzkriterien aus den branchentypischen Richtlinien sind auch künftig gültig – für die Uelzena-Gruppe sind dies die Kriterien aus „Food Processing“.
  • Unternehmen dürfen nach wie vor eigene Themen und Kriterien entwickeln, wenn diese den Qualitätsgrundsätzen von GRI entsprechen.

Was ändert sich mit der Umstellung von G4 auf die GRI Standards? Zum Beispiel werden einige Kernbegriffe ausgetauscht. Aspekte heißen jetzt Topics, aus Indikatoren werden Disclosures. Zum Teil wurden einige Topics oder Disclosures auch zusammengelegt, gestrichen oder neu formuliert.

Für mehr Übersicht sorgt zudem die neue Codierung. So ist jetzt schon an der Nummerierung erkennbar, zu welcher Oberkategorie die Topics und die dazugehörigen Disclosures gehören. Ein Beispiel: Sämtliche GRI-200er-Topics gehören zur Kategorie „Wirtschaft“. Aus G4-EC1 („Wirtschaftliche Leistung“) wird nun GRI 201-1. Weiterer Vorteil: Durch die modulare Aufteilung in drei universelle und 33 spezifische Teile kann die Global Reporting Initiative die Richtlinien zukünftig zielgenauer weiterentwickeln. Und diese Änderungen lassen sich dann klarer kommunizieren und durch Organisationen umsetzen.

Neue Zusatzinformationen für die Management-Ansätze

Für die Uelzena-Gruppe ist es wichtig, dass Unternehmen fortan offiziell „in Anlehnung an GRI“ berichten dürfen. Das heißt, Betriebe dürfen gezielt selektiv über einzelne Topics und Disclosures berichten. Diese Option wird von der Uelzena-Gruppe für 2017 in Anspruch genommen, weil die Aufbauarbeit der Berichterstattung noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Das Ziel bleibt aber, die „Kern-Berichtsoption“ mit strengeren Auflagen umzusetzen.

Eine weitere Änderung betrifft die Management-Ansätze: Zusätzlich zum Kontext, den Zielen und Maßnahmen sowie der Evaluierung sollen Unternehmen jeweils die Impact-Grenzen eines Topics beschreiben. Gemeint ist: Wo und wie wirkt sich das unternehmerische Handeln effektiv aus? An den eigenen Standorten, bei den Zulieferern, bei den Kunden? Vormals wurden diese Informationen allein im Rahmen der Materialitätsanalyse beschrieben.Der Wechsel von G4 auf GRI Standards ist obligatorisch und soll von Unternehmen bis spätestens 2018 abgeschlossen sein. Die Uelzena-Gruppe hat ihre Berichterstattung entsprechend für das Jahr 2017 auf die GRI-Standards umgestellt.

Das Inhaltsverzeichnis zur aktuellen Berichterstattung der Uelzena-Gruppe: der GRI-Index