DIE UELZENA-SUPPLY-CHAIN

Milch und mehr für fünf Werke

Die Supply Chain (Lieferkette) eines Unternehmens zeigt Partner, Tätigkeiten und Prozesse, die an der Wertschöpfung und der Auslieferung von Produkten beteiligt sind. Im internen Supply-Chain-Management gilt eine sehr detaillierte Ausarbeitung, die sich auf die wichtigsten Bereiche komprimieren lässt.

IM FOKUS: BESCHAFFUNG VON MILCH UND AGRARROHSTOFFEN

Milchrohstoffe wie Rohmilch oder Rahm sind mengenmäßig die mit Abstand wichtigsten Agrarrohstoffe für uns. Innerhalb unserer Lieferkette (Supply Chain) beziehen wir diese Milchrohstoffe von unseren Mitgliedsunternehmen und Vertragslieferanten der Uelzena-Gruppe. Erzeugt wird die Rohmilch in landwirtschaftlichen Betrieben, die überwiegend innerhalb eines Radius von 150 Kilometern rund um unsere Werke liegen.

Der konventionelle Zucker für unsere Produkte stammt nicht aus Übersee. Hier verwenden wir ausschließlich Rübenzucker aus inländischen Raffinerien. Auch die Zuckerrüben werden nicht importiert, sondern von regionalen Landwirten angebaut. Tropische Agrarrohstoffe wie Kakao beziehen wir hingegen von in Europa ansässigen Veredelungsbetrieben. Diese Betriebe kaufen die Kakaobohnen teilweise bei Zwischenhändlern ein, die den Import organisieren, aber auch direkt in Ursprungsländern, überwiegend Westafrika, bei sogenannten Cooperativen. Außer Kakao beschaffen wir aus Übersee auch Kaffee, Tee und Gewürze.

Aus den von uns beschafften Agrarrohstoffen und Halbfertigwaren stellen wir Produkte wie Milchpulver, Butter und Butterfette her, oder wir veredeln sie in mehrstufigen Verfahren zu Fertigprodukten wie Instantgetränken.


IM FOKUS: VOR- UND NACHGELAGERTE WERTSCHÖPFUNGSSTUFEN

Vorgelagerte Wertschöpfung: Von unseren Lieferanten beziehen wir verschiedene Agrarrohstoffe. Die Rohmilch kommt zum allergrößten Teil von Mitgliedsmolkereien. Außerdem benötigen wir für unsere Produkte etwa Kakao, Zucker und Kaffee. Zum Teil wurden diese Rohstoffe bereits weiterverarbeitet. Hinzu kommen Verpackungsmaterialien.

Eigene Wertschöpfung in vier Werken und in einem Gemeinschaftsunternehmen: Aus Milchrohstoffen stellen wir Milchzutaten sowohl für die gewerbliche und industrielle Weiterverarbeitung als auch für den Eigenbedarf her. Zudem produzieren wir Konsumprodukte wie Butter und Butterfett. Und wir veredeln selbst hergestellte und zugekaufte Zutaten und Rohstoffe wie Kakao, Kaffee oder Zucker. In mehrstufigen Produktionsverfahren entstehen so Fertigprodukte, die wir in großen oder kleinen Einheiten abpacken.

Nachgelagerte Wertschöpfung: Unsere Erzeugnisse werden von Nahrungsmittelherstellern weiterverarbeitet, von Kunden als Fertigware (Private Label) vermarktet oder vom Handel als Markenartikel an Endkonsumenten verkauft.