Nachhaltigkeits-Berichterstattung für 2015

Zweiter Bericht, neues Konzept

Der zweite integrierte Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht der Uelzena-Gruppe dokumentiert unsere Entwicklungen – in diesem Internet-Special und in einem PDF-Dokument. Nicht alles, aber vieles an dem Konzept haben wir überarbeitet. 

Nächstes Jahr ist es so weit: 2017 wird die Europäische Union große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern – voraussichtlich nur große Kapitalgesellschaften – dazu verpflichten, nicht nur über finanzielle Aspekte zu berichten, sondern zusätzlich auch über ökologische, soziale und ethische Belange. Die Uelzena-Gruppe hat 2014 beschlossen, umfassender zu berichten, und 2015 den ersten integrierten Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht herausgebracht. In diesem Jahr folgt der zweite. Das Konzept haben wir weiterentwickelt. Vieles ist daher neu und anders.

Fortschritte und neue Themen

Geändert hat sich etwa die Berichtsstruktur, die sich an den aktuell fünf Handlungsfeldern der Uelzena-Gruppe orientiert und so für Klarheit sorgt. Diese Handlungsfelder sind die Leitplanken für unsere tägliche Arbeit. Denn für den ersten Bericht haben wir ein Nachhaltigkeitsmanagement anhand einer integrierten strategischen Scorecard eingeführt: fünf Handlungsfelder mit jeweils drei konkreten Zielen und einem internen Auswertungs- und Bewertungsprozess. Die Zielerreichung veröffentlichen wir erstmals durch einen Prozentwert jeweils in den fünf Bereichen der Handlungsfelder. Über die durchweg guten Zahlen freuen wir uns – die Werte liegen zwischen 84 und fast 100 Prozent und zeigen: Die Uelzena-Gruppe ist auf einem guten Weg.


Neu ist ebenfalls das Schwerpunktthema als eigenständiges Kapitel. Unabhängig von den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) möchten wir uns hier jedes Jahr näher mit Themen beschäftigen, die uns und unseren Interessengruppen (Stakeholdern) besonders am Herzen liegen. Aus dem Feedback zum vorangegangenen Bericht haben wir beispielsweise mitgenommen, dass die Tierhaltung für viele Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Investoren und Mitgliedsunternehmen ein wichtiges Thema ist. Deshalb haben wir stellvertretend für die vielen modern und verantwortungsbewusst produzierenden Milcherzeuger einen der unseren im Wendland in Niedersachsen besucht und stellen seinen Betrieb vor.

Vollständige GRI-Umsetzung bis 2017

Weiterhin orientieren wir uns an dem international anerkannten GRI-Reporting-Standard 4.0 Food Processing. Der Schwerpunkt liegt auf den vier Werksstandorten in Uelzen, Bismark, Ratzeburg und Warmsen. Der Berichtszeitraum deckt sich mit unserem Geschäftsjahr, das vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 reicht. Unser Ziel ist es, den GRI-Reporting-Standard 4.0 Food Processing bis 2017 entlang der Option „,In Übereinstimmung’ – Kern“ vollständig umzusetzen.

Und wie schon im ersten Bericht beziehen wir uns in allen Texten bei allgemeinen Bezeichnungen wieder durchgängig auf weibliche und männliche Personen gleichermaßen.